Aus einem abgeschlossenen Auftrag drei Beitraege fuer eigene Kanaele
Ein Auftrag ist fertig, die Rechnung ist raus, und eigentlich waere das ein guter Moment fuer einen Social-Media-Beitrag oder eine Zeile im Newsletter. Es gab ein nachvollziehbares Problem, einen Loesungsweg und ein Ergebnis, das sich zeigen liesse. Genau das ist der Stoff, nach dem andere Betriebe suchen, wenn sie entscheiden, wem sie den naechsten Auftrag geben.
Trotzdem bleibt der Beitrag meist ungeschrieben. Wer den Auftrag ausgefuehrt hat, ist schon beim naechsten Termin, und wer fuer die Kanaele zustaendig ist, kennt die Details des Auftrags nicht aus erster Hand. Also wird nachgefragt, erzaehlt, vertroestet, und am Ende verschwindet die Geschichte im Alltag, ohne dass sie je irgendwo stand.
Dieser Beitrag beschreibt, wie sich aus den Unterlagen, die zu einem Auftrag ohnehin schon vorliegen, Entwuerfe fuer mehrere Kanaele ziehen lassen, ohne dass jemand die Geschichte zweimal erzaehlen muss.
Wie das heute laeuft
Ohne Unterstuetzung sieht der Weg von einem abgeschlossenen Auftrag zu einem veroeffentlichten Beitrag meist so aus.
- Jemand erinnert sich Tage oder Wochen spaeter, dass der Auftrag eigentlich erzaehlenswert war.
- Diese Person fragt bei der ausfuehrenden Fachkraft nach, was genau gemacht wurde, oft ueber mehrere kurze Nachrichten verteilt.
- Aus den Antworten entsteht ein erster Text, meist fuer einen einzigen Kanal, am haeufigsten ein Social-Media-Beitrag.
- Fuer die Website oder den Newsletter wird der Text selten ein zweites Mal angepasst, weil dafuer schon wieder die Zeit fehlt.
- Bis zur Veroeffentlichung sind oft zwei bis drei Wochen vergangen, der Bezug zum Auftrag ist dann kaum noch zu erkennen.
Allein das Nachfragen und Zusammentragen dauert pro Auftrag, grob geschaetzt, dreissig bis sechzig Minuten verteilt auf mehrere Unterbrechungen. Weil diese Zeit nirgends fest eingeplant ist, passiert sie meist gar nicht, und die grosse Mehrheit der abgeschlossenen Auftraege wird nie zu einem Beitrag.
Was sich davon abnehmen laesst
Ein Sprachmodell kann aus den Unterlagen, die zu einem Auftrag schon vorliegen, Entwuerfe fuer mehrere Kanaele gleichzeitig erstellen. Die Unterlagen sind der Auftragsbeleg, die Leistungsbeschreibung, ein kurzer Vermerk zum Ergebnis, ohne dass jemand einen eigenen Erzaehltext schreiben muss.
Erstens, die Rohangaben an einem Ort sammeln. Was war die Ausgangslage, was wurde gemacht, wie lange hat es gedauert, was ist am Ende dabei herausgekommen. Diese vier Angaben reichen als Grundlage, und sie stehen in den meisten Faellen schon in Auftragsbestaetigung, Arbeitsbericht oder Rechnung.
Zweitens, daraus mehrere Entwuerfe in unterschiedlicher Laenge erzeugen. Ein kurzer Entwurf fuer einen Social-Media-Beitrag, ein mittlerer fuer einen Absatz im Newsletter, ein laengerer fuer eine Seite auf der eigenen Website. Alle drei beschreiben denselben Auftrag, nur mit unterschiedlicher Ausfuehrlichkeit und fuer ein unterschiedliches Lesepublikum.
Drittens, auf den eigenen Ton pruefen statt uebernehmen. Die Entwuerfe sind ein Ausgangspunkt, kein fertiger Text. Wer daraus veroeffentlicht, liest jeden Entwurf gegen den tatsaechlichen Auftrag und gegen die eigene Art zu sprechen, und streicht oder ergaenzt, bis es wieder nach dem eigenen Betrieb klingt.
Viertens, auf Namen und Details achten, bevor etwas online geht. Name, Adresse oder andere eindeutige Merkmale des Auftraggebers gehoeren nur mit ausdruecklicher Zustimmung in einen veroeffentlichten Beitrag, sonst bleibt die Beschreibung allgemein genug, dass niemand erkennbar ist.
Der Nutzen liegt darin, dass die Grundarbeit, aus Stichpunkten einen lesbaren Text zu machen, nicht mehr bei der Person liegt, die ohnehin wenig Zeit dafuer hat, sondern als Entwurf vorliegt, der nur noch gegengelesen werden muss.
Was es ungefaehr kostet
Alle Angaben sind Groessenordnungen fuer einen Auftrag und drei Entwuerfe daraus, keine Software- und keine Anbieterpreise.
| Posten | Groessenordnung | Anmerkung |
|---|---|---|
| Modellkosten je Auftrag | niedriger einstelliger Betrag | abhaengig von Laenge der Unterlagen und Anzahl der Entwuerfe |
| Einrichtung, einmalig | ein bis zwei Stunden | Vorlage fuer die vier Rohangaben festlegen, Freigabeprozess fuer Kundennamen klaeren |
| Pruefzeit pro Auftrag | zehn bis zwanzig Minuten je Entwurf | Entwurf gegen den tatsaechlichen Auftrag und den eigenen Ton gegenlesen |
| Laufender Betrieb | meist im Rahmen vorhandener Werkzeuge | ein eigenes Redaktionssystem ist fuer diesen Schritt selten noetig |
Der Zeitgewinn entsteht nicht dadurch, dass weniger gelesen wird, sondern dadurch, dass das Zusammentragen der Rohangaben und das erste Formulieren wegfaellt, waehrend das Gegenlesen bleibt.
Wo der Ablauf an seine Grenzen stoesst
Die Freigabe durch den Auftraggeber bleibt von Hand. Ob ein Auftrag ueberhaupt oeffentlich erzaehlt werden darf, und ob dabei der Name des Auftraggebers genannt werden darf, ist keine Frage, die ein Modell beantworten kann. Diese Zustimmung muss vorher eingeholt werden, und ohne sie bleibt die Beschreibung so allgemein, dass niemand erkennbar ist.
Der tatsaechliche Ton des Betriebs laesst sich nicht vollstaendig vorab festlegen. Ein Modell schreibt nach den Beispielen, die es bekommt, trifft den eigenen Sprachstil aber selten auf Anhieb vollstaendig. Wer Entwuerfe ungelesen veroeffentlicht, bekommt frueher oder spaeter einen Beitrag, der nach niemandem im eigenen Betrieb klingt.
Fehler in den Rohangaben wandern unveraendert in alle drei Entwuerfe. Steht in der Auftragsbestaetigung eine falsche Dauer oder ein falsches Material, uebernimmt das Modell diesen Fehler in jeden einzelnen Entwurf, weil es keine Moeglichkeit hat, die Angabe gegen die Wirklichkeit zu pruefen. Das Gegenlesen gegen den tatsaechlichen Auftrag ist deshalb kein optionaler letzter Schritt, sondern der Teil, der ueberhaupt erst entscheidet, ob ein Entwurf stimmt.
Woran Sie merken, dass es sich nicht lohnt
- Sehr wenige Auftraege, die sich fuer eine Veroeffentlichung eignen. Wenn im Monat kaum ein Auftrag dabei ist, der ueberhaupt erzaehlenswert waere, lohnt sich kein eigener Ablauf dafuer, ein gelegentlicher Text von Hand reicht.
- Kanaele, die ohnehin kaum bespielt werden. Wenn Website und Newsletter seit Monaten nicht aktualisiert wurden, loest dieser Ablauf nicht das eigentliche Problem, dass niemand Zeit fuer die Kanaele hat.
- Auftraege, bei denen eine Zustimmung zur Veroeffentlichung grundsaetzlich ausscheidet. In manchen Branchen oder bei bestimmten Auftraggebern ist eine oeffentliche Erwaehnung nie moeglich, dann bleibt kein Stoff fuer Beitraege uebrig, egal wie gut der Ablauf ist.
- Kein Vermerk zum Ergebnis verfuegbar. Fehlt selbst eine kurze Notiz, was am Ende dabei herausgekommen ist, fehlt die Grundlage fuer einen Entwurf, und das Nachfragen wuerde genauso lange dauern wie ohne diesen Ablauf.
Dieser Beitrag ist maschinell geschrieben und vor der Veroeffentlichung automatisch geprueft. Er beschreibt Arbeitsablaeufe, keine Rechts-, Steuer- oder Medizinberatung. Zahlen sind Groessenordnungen aus oeffentlich einsehbaren Listenpreisen, keine Angebote.